Vitamin D – wieder nur so ein neuer Hype? Nein, sicherlich nicht, sondern ein weiterer Mangel, der durch unseren Lebensstil verursacht wird. Dabei ist Vitamin D gar kein Vitamin, das wir essen müssen, sondern die Vorstufe eines Hormons, das wir mithilfe der Sonne in der Haut selbst bilden können. Damit wird die Haut zu einer Drüse wie die Schilddrüse und die Keimdrüsen. Ferner finden sich Rezeptoren für dieses Hormon in praktisch allen Zellen des Körpers, wo sie unter anderem für die Steuerung von bis zu 1000 Genen zuständig sind. Damit ist ein Vitamin D-Mangel an der Entstehung und dem Fortschreiten nahezu aller chronischen Krankheiten beteiligt. Im Winter haben 70-90 % der Bevölkerung einen Mangel an Vitamin D und damit ein vermehrtes Risiko, chronische Krankheiten zu entwickeln. Der im Blut konkret nachweisbare Mangel sollte daher - genauso wie ein Schilddrüsenhormonmangel – konsequent ausgeglichen werden. Prof. Spitz hält bundesweit Vorträge über sein ganzheitliches Präventionskonzept und ist Autor mehrerer sehr informativer Bücher über Vitamin D.

Referent: Prof. Dr. med. Jörg Spitz

www.mip-spitz.de, www.dsgip.de