Von Depressionen sind in Deutschland ca.4 Millionen Menschen betroffen. Depression hat sich zu einer „gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zeitbombe“ entwickelt. Die WHO prognostiziert für die kommenden Jahre in den Industriestaaten einen dramatischen Anstieg der psychosomatischen Erkrankungen, die durch Depressionen bedingt sind. Trotz enormer Fortschritte der medizinischen Versorgung, steigt die Zahl depressiver Menschen ständig an. Gespräche und Medikamente allein scheinen nicht entscheidend weiter zu helfen. Was sind die maßgeblichen Ursachen? Gibt es Formen der Selbsthilfe und alternative Formen der Psychotherapie? Die aus der Psychoanalyse entstandene Bioenergetische Analyse verbindet Körperarbeit mit der Arbeit an Seele und Gefühl. Sie verfügt über jahrzehntelange klinische Erfahrungen mit der Regulation von Affekten und dem Freisetzen von verdrängten Gefühlen und körperlichen Blockierungen. Ziel ist es die Selbstregulation sowohl auf der psychischen, als auch auf der muskulären und vegetativen Ebene wieder in Fluss zu bringen. Durch ihre besondere Methodik und ihren unmittelbaren sinnlichen Zugang zu Körper und Seele kann sie einen großen Beitrag zur Heilung der depressiven Symptomatik leisten.

Referent: Wera Fauser, HP, Lehrtherapeutin der Stuttgarter Ges. f. Bioenergetische Analyse, Bammental (www.sgfba.com)